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MARIA MAGDALENA: Ich war eine Meisterin!

Ihr Lieben, hier spricht heute MARIA MAGDALENA zu euch. Spitzt schön eure Ohren - es wird interessant! Die frommen Christen unter euch sehen mich wahrscheinlich immer noch als die Sünderin, der Jesus ein paar Dämonen austreiben musste, bevor sie seine Jüngerin werden konnte. Manche kennen die Legenda aurea und glauben, dass ich nach seiner Himmelfahrt zusammen mit anderen nach Südfrankreich ging und dort lange als Büßerin in einer Höhle lebte. Es gibt Darstellungen von großen Künstlern, die mich so abbilden. Alles Humbug, diese Storys von der Sünderin und Büßerin! 

 

Ich werde euch aber jetzt keine weitere Version meines Lebens auftischen - lest vielleicht die gechannelte Version von Eva-Maria Ammon (Smaragd Verlag), oder informiert euch auf der Webseite von Lea Hamann (www.eelea.de), die ebenfalls gerade an einem Buch über Jesus und mich schreibt. Orkana (ihre Autorenwebseite ist www.autorin-ines-nandi.de) hat mir ihrerseits versprochen, irgendwann mal ein gechanneltes Buch in Gesprächsform mit mir in Angriff zu nehmen, aber das wird dann nicht mein Leben behandeln, sondern sich mit dem Thema "Der Zorn der Göttin" befassen.

 

So, genug der Schleichwerbung, ha, ha, ha! Jetzt geht es in die Vollen! Also, ich werde euren Jesus jetzt Yeshua nennen, denn so war sein Name, und ich hieß Mirjam. Und nun fragt sich Orkana, wie ich es vermeiden will, von meinem Leben zu sprechen, wenn ich von meiner Vergangenheit als Meisterin reden will. Fürwahr ein Kunststückchen, ha, ha, ha! Aber ich werde einfach keine konkreten Begebenheiten erzählen, sondern euch ein paar allgemeinere Fakten auftischen. Und nun geht es wirklich los:

 

Ich, Mirjam, war keine Hure, keine sogenannte Sünderin und spätere Büßerin, und ich war auch nicht einfach Yeshuas Lieblingsjüngerin, wie manche gerne glauben. Ich war viel mehr - ich war selber eine MEISTERIN, und ich stand GLEICHBERECHTIGT AN SEINER SEITE! Wir lehrten gemeinsam dieselbe Lehre, meistens arbeitsteilig: Während Yeshua sich den Männern widmete, unterrichtete ich die Frauen und die Kinder. Eigentlich logisch, nicht? Das Patriarchat war damals in Palästina ja ganz besonders brutal; die Frauen waren ihren Ehemännern auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Eine Frau für sich galt überhaupt nichts, und dementsprechend sah auch das Bewusstsein meiner Geschlechtsgenossinnen aus. Sie erlebten sich quasi als  Sklavinnen. Und die Männer verachteten selbstverständlich die Weiber und glaubten, sie dürften mit ihnen anstellen, was ihnen gerade einfiel. Ihr könnt euch vorstellen, dass auch die männlichen Jünger - oder sagen wir besser, Schüler - Yeshuas ganz genauso dachten. Und dann versteht ihr ja auch gleich, wieso in der Bibel nichts von dem steht, was ich euch hier sage. Und warum meine wahre Rolle und Funktion nicht schriftlich überliefert wurden, das versteht ihr dann ja ebenfalls und fragt nicht dumm danach!

 

Nun, ich werde euch nicht erzählen, wie es dazu kam, dass ich mich zu einer unabhängigen Frau und gleichberechtigten Meisterin an Yeshuas Seite entwickelte. Nur so viel: Sowohl er, als auch ich hatten eine spirituelle Ausbildung! Und nun möchte ich euch eröffnen, was der Kern unserer Lehre war und ist:

 

JEDER MENSCH, OB MANN, FRAU ODER KIND, IST EIN GÖTTLICHES WESEN!

 

Nein, Yeshua outete sich NIE als der sogenannte Messias und die angeblich einzige göttliche Inkarnation aller Zeiten! Das zu glauben, war bestenfalls ein Missverständnis und schlimmtenfalls beruhte es auf einer elenden Lüge! Ja, viele seiner Schüler haben diese Dinge in ihrem begrenzten Bewusstsein geglaubt, aber es gab auch Leute, die es besser wussten, die die mündlichen Überlieferungen genau kannten und aus purem Machtinteresse gezielt die Schriften verfälschten! Leute, die später den "Heiligen Geist" bemühten, um ihre eigene Unfehlbarkeit zu belegen. Und so ist die vorliegende Version eurer Bibel ja angeblich komplett vom Heiligen Geist inspiriert. Blödsinn! Die ursprünglichen Texte sind bis fast zur Unkenntlichkeit verstümmelt und verbogen! Yeshua hat NIEMALS gelehrt, dass ER der einzige Sohn eines männlichen Gottes sei. Er und ich, wir haben vom GÖTTLICHEN gesprochen und auch von der GÖTTIN. Oh ja! Von der GÖTTIN, die in jeder Frau lebendig ist, und von der Achtung, die die Männer ihr zu erweisen haben. Wundert ihr euch, dass DAS nicht in der Bibel steht? Und andererseits: Könnt ihr es euch vorstellen, wenn ihr dort zwischen den Zeilen lest? Selbst die eingefleischtesten eurer heutigen katholischen Kirchenmänner kommen ja nicht umhin zu sehen, dass Yeshua niemals eine Frau diskriminiert hat. Und dennoch tun sie selber es und verwehren noch heute den Frauen den Zugang zu ihrem Priestertum. Mit der unglaublichen Begründung, Yeshua habe nur männliche Apostel erwählt. Yeshua hat in der Tat NIEMANDEN erwählt; seine Schüler und meine Schülerinnen sind uns alle aus freien Stücken gefolgt, weil unsere Lehren sie faszinierten! Die angeblichen Zwölf Apostel sind eine nachträgliche Erfindung, genau um unsere ursprüngliche Lehre wieder zunichte zu machen und die patriarchale Gewalt ausgerechnet unter den Nachfolgern Christi wiederherzustellen.

 

Genug für heute! Hört ihr Zorn aus diesen Zeilen? Genau! Es ist eben dies der ZORN DER GÖTTIN, über den ich noch mit Orkana schreiben möchte. Vielleicht sage ich demnächst schon einmal ein wenig dazu in diesem Rahmen.

 

Seid gesegnet!

MARIA MAGDALENA

25.10.09 07:47
 


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